Unser erstes Dachzelt‑Abenteuer
- 24. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Letzte Woche war es endlich so weit: Diego und ich waren zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs. Ein kleines Abenteuer, auf das ich mich schon lange gefreut hatte – ich hatte nur noch auf das passende, wärmere Wetter gewartet.
Für unser erstes Mal haben wir uns einen Campingplatz ganz in der Nähe ausgesucht: das „Eppstein Projekt“. Ein ruhiger, naturnaher Platz – perfekt, um sich langsam an das Dachzelt-Leben heranzutasten.
Ankommen & Aufbauen
Am frühen Abend sind wir angekommen, haben unser Lager aufgebaut und es uns gemütlich gemacht. Danach gab es eine kleine Erkundungsrunde über den Platz. Wirklich wunderschön dort – ruhig, mit ordentlich Berg hoch und runter und mit supertollem Sonnenuntergang.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt wegen der ersten Nacht. Vor allem, weil Diego und ich alleine unterwegs waren. Aber er hat das Ganze wie ein echter Profi gemeistert.

Zunächst habe ich ihn mit der Schleppleine unseren Stellplatz erkunden lassen, damit er Freiheit hatte, aber trotzdem abgesichert war. Rund um uns herum standen auch andere Camper mit Hunden. Es wurde kurz gebellt, dann war für alle Hunde klar, wer zu welchem Bereich gehört – und Ruhe kehrte ein.
Nach dem Einrichten gab es für Diego sein Futter, und ich habe mir schnell Pasta mit Pesto gekocht. Einfach, aber genau richtig, um ins Gaskocher-Game einzusteigen.
Die erste Nacht im Dachzelt

Nach einer kleinen Abendrunde sind wir gegen 22 Uhr zum ersten Mal ins Dachzelt geklettert. Auf halber Treppe bekam Diego kurz Panik. Da draußen schlafen war aber keine Option, also habe ich ihn sanft, aber bestimmt mit ins Zelt geschoben.
Die erste Nacht war noch etwas kälter (ca. 5 °C) und für uns beide recht unruhig. Neues Bett, neue Geräusche, neue Umgebung – daran muss man sich erst gewöhnen.
Gefroren haben wir aber nicht, und das war schon mal ein großer Erfolg.
Alltag im Camper‑Modus
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 7 Uhr, denn ich musste noch etwas arbeiten. Mit frisch gebrühtem Kaffee, Sonne im Gesicht und dem Laptop auf dem Schoß starteten wir in den Freitag – Arbeiten mal anders.
Gegen 11 Uhr wurde es so warm, dass man problemlos im T‑Shirt und in kurzer Hose sitzen konnte. Also Zeit, unser Vorzelt zum ersten Mal aufzubauen, was uns einen richtig guten Sonnenschutz verschafft hat.

Diego erkundete währenddessen immer wieder die Umgebung in einem Radius von etwa 8 Metern. Besonders spannend fand ich, dass er nicht in unserem „Wohnbereich“ markiert hat. Pipi gab es nur unterwegs, außerhalb unseres Platzes – ein schönes Zeichen dafür, wie klar er diesen Bereich als "Zuhause" wahrgenommen hat.
Nach einem späten Frühstück sind wir zur Mittagsrunde ins Feld gelaufen. Traumhaft schön, ruhig und mit einem wahnsinns Ausblick.
Zu dritt unterwegs
Am frühen Abend kam dann mein Freund dazu, und gemeinsam haben wir weiter die Umgebung erkundet. Zu dritt im Dachzelt war immer noch ausreichend Platz. Diego hat sich zwischen uns lang gemacht und so tief und entspannt geschlafen, wie er es in der ersten Nacht noch nicht konnte.
Diese zweite Nacht war deutlich ruhiger – für ihn und für uns. Wir konnten endlich richtig Schlaf tanken.

Abschied & Fazit
Am nächsten Morgen haben wir noch gemütlich gefrühstückt und sind gegen 11 Uhr wieder nach Hause gefahren. Dort wurde das Dachzelt noch einmal aufgebaut, alles abgezogen und Matratze sowie Decken zum Trocknen aufgehängt.
Dieses erste Dachzelt-Abenteuer war rundum schön – und vor allem unglaublich wertvoll, um herauszufinden:
was noch fehlt
was wir optimieren können
und was sich beim nächsten Mal bewährt
Jetzt können die weiteren Abenteuer mit noch besserem Optimismus geplant werden.
Kommentare